Einsteigermodelle mit kurzer Mensur hatten zwar immer einen besonderen Platz in Fenders Katalog, aber auf keines trifft dies mehr zu als auf die Mustang. Mitte der 60er Jahre als Gitarre für Anfänger eingeführt, fand sie als kleines Instrument mit großem Sound und ganz eigener Identität ihren Weg in die Hände der Profis. Auch heute ist sie immer noch eine temperamentvolle und eigenwillige Gitarre und in verschiedenen Ausführungen erhältlich, die von epochengetreuer Authentizität im Vintage Style bis hin zu aufgemotztem modernen Pep so ziemlich alles zu bieten haben.
Fender hat stets großen Wert darauf gelegt, neue Musiker in der Fender-Familie willkommen zu heißen und ihnen Einsteigerinstrumente – wie z. B. die Duo-Sonic- oder Musicmaster-Modelle von 1956 – anzubieten. Die Mustang von 1964 war das erste Schülermodell mit Tremolo und war sofort erfolgreich als das perfekte Übergangsmodell zwischen Einsteiger- und Profigitarren. Bis heute bietet die Mustang tollen Sound, klassische Looks, solide Performance und unerhörte Erschwinglichkeit.
Obwohl die Mustang auch von vielen Profis sehr geschätzt wird, ist das erfolgreichste Schülermodell von Fender mit Anfänger-freundlichen Features ausgestattet, wie etwa einem kleineren, angenehm asymmetrischen Korpus und einer kurzen Mensur (24").
Traditionelle Mustang-Modelle sind mit zwei schrägstehenden Single-Coil-Pickups mit Plastikabdeckungen ausgestattet. Moderne Pickup-Optionen bieten sogar noch mehr klangliche Ausdrucksmöglichkeiten.
Anders als andere Fender-Instrumente verfügen Mustang-Gitarren über einen Schiebeschalter mit drei Schaltmöglichkeiten für jeden Pickup, wodurch sich acht verschiedene Klangeinstellungen ergeben.
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